Gitarren Transmitter Test 2026: Die besten Wireless-Systeme für Gitarre und Bass
Ein Gitarren-Transmitter ersetzt das Instrumentenkabel zwischen Gitarre, Bass oder elektroakustischer Gitarre und Verstärker. Wichtig: Diese Systeme arbeiten nicht per Bluetooth, sondern als digitales Funkset mit Sender und Empfänger über 2,4 GHz, 5,8 GHz oder UHF. In diesem Gitarren Transmitter Test findest du konkrete Empfehlungen für Zuhause, Proberaum und kleine Bühnen.
Achte vor dem Kauf vor allem auf Latenz, Funkstabilität, Akkulaufzeit, Steckerform, Fertigung und die Frage, ob deine Gitarre passive Pickups, aktive Pickups oder einen Akustik-Preamp nutzt. Für reine Einsteiger reicht oft ein günstiges Plug-and-play-System. Für Live-Einsatz, aktive Instrumente und mehrere Funkstrecken lohnt sich ein stabileres 5,8-GHz- oder Markenmodell.
Inhaltsverzeichnis
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Die besten Gitarren-Transmittersysteme im Test 2026
LEKATO WS70: UHF-Gitarren-Transmitter mit vielen Kanälen
Von 100 Punkte:
Der LEKATO WS70 bleibt als günstige UHF-Option interessant, wenn du nicht im stark genutzten 2,4-GHz-WLAN-Band funken möchtest. Laut Produktseite arbeitet das System mit 70 Kanälen und weniger als 3 ms Latenz. Praktisch ist es für Zuhause, Probe und einfache Bühnen-Setups. Der Tradeoff: Die Amazon-Variante ist farbabhängig und wirkt weniger hochwertig als Boss oder Xvive.
Faktencheck: LEKATO WS70
- UHF-Funksystem mit 70 Kanälen
- Latenz laut Produktdaten unter 3 ms
- Für E-Gitarre und Bass mit 6,35-mm-Klinke
- Günstige Alternative zu Marken-Funksystemen
- Fertigung einfacher als bei Premium-Modellen
Optisch und haptisch eher Budgetklasse.
New Bee 2,4 GHz Wireless Guitar System: günstige Budget-Empfehlung
Von 100 Punkte:
Das New Bee 2,4-GHz-System ist eine günstige Plug-and-play-Lösung mit 6 Kanälen und wiederaufladbarem Akku. Es passt zu Einsteigern, die zuhause oder im Proberaum kabellos testen möchten, ohne direkt viel Geld auszugeben. Der Nachteil: Bei vielen WLAN-Netzen und anspruchsvollem Live-Einsatz ist ein 5,8-GHz- oder Boss-System die sicherere Wahl.
Faktencheck: New Bee Gitarren-Transmitter
- 2,4-GHz-System mit 6 Kanälen
- Wiederaufladbarer Sender und Empfänger
- Für Gitarre, Bass und elektrische Instrumente
- Günstiger Einstieg in kabelloses Spielen
- Nicht erste Wahl für komplexe Bühnen-Setups
Für kleine Setups ausreichend.
LEKATO WS80: 2,4-GHz-Transmitter mit 8 Stunden Akkulaufzeit
Von 100 Punkte:
Der LEKATO WS80 ist die solide 2,4-GHz-Empfehlung, wenn du ein günstiges, bewährtes System mit einfacher Bedienung suchst. Laut Produktdaten bietet es unter 5 ms Latenz, bis zu 8 Stunden Laufzeit und einen drehbaren Stecker. Es ist sinnvoll für E-Gitarre, Bass und elektroakustische Gitarren. Der Kompromiss bleibt das Frequenzband: In sehr dicht belegten WLAN-Umgebungen kann 5,8 GHz die ruhigere Lösung sein.
Faktencheck: LEKATO WS80
- 2,4-GHz-Funksystem für Gitarre und Bass
- Latenz laut Produktdaten unter 5 ms
- Bis zu 8 Stunden Akkulaufzeit
- Drehbarer 6,35-mm-Stecker
- Gute Allround-Wahl im Budgetbereich
Bei viel WLAN 5,8 GHz prüfen.
LEKATO 5,8 GHz Wireless System: stabile Alternative zu 2,4 GHz
Von 100 Punkte:
Dieses LEKATO 5,8-GHz-System ist die stabile Empfehlung, wenn du bewusst aus dem stark genutzten 2,4-GHz-Band heraus möchtest. Der Vorteil von 5,8 GHz ist die geringere Nähe zum klassischen WLAN- und Bluetooth-Band. Dadurch passt es besser für Proberaum, kleine Bühne und Setups mit mehreren Funkquellen. Der Nachteil: Die Laufzeit liegt laut Produktdaten bei bis zu 5 Stunden und ist damit schwächer als bei manchen 2,4-GHz-Systemen.
Faktencheck: LEKATO 5,8 GHz
- 5,8-GHz-Übertragung mit stärkerer Anti-Interferenz-Ausrichtung
- 24 Bit/48 kHz laut Produktdaten
- Latenz laut Produktdaten unter 6 ms
- Bis zu 5 Stunden Akkulaufzeit
- Sinnvoll bei vielen 2,4-GHz-Geräten
Akkulaufzeit nur mittel.
Boss WL-20: Premium-Funksystem für passive E-Gitarre und Bass
Von 100 Punkte:
Das Boss WL-20 bleibt die Premium-Empfehlung für passive E-Gitarren und Bässe. Boss nennt 2,3 ms Latenz, bis zu 15 m Reichweite und bis zu 12 Stunden Laufzeit. Die Cable-Tone-Simulation macht es für Spieler interessant, die den Klang eines kurzen Gitarrenkabels mögen. Der Tradeoff ist klar: Für aktive Pickups oder Akustikpreamps ist häufig das WL-20L passender, und preislich liegt Boss deutlich über LEKATO oder New Bee.
Faktencheck: Boss WL-20
- 2,4-GHz-Funksystem von Boss
- 2,3 ms Latenz laut Hersteller
- Bis zu 12 Stunden Laufzeit
- Cable-Tone-Simulation für passive Instrumente
- Für aktive Pickups eher WL-20L prüfen
Teurer, aber klar wertiger.
Xvive U2: kompakter Marken-Transmitter für Gitarre und Bass
Von 100 Punkte:
Der Xvive U2 ersetzt den alten Xvive-Block und bekommt wieder die vollständige Bewertungsstruktur. Das System ist eine kompakte Markenlösung mit 2,4 GHz, 24 Bit/48 kHz, bis etwa 30 m Reichweite und bis zu 5 Stunden Akkulaufzeit laut Thomann-Daten. Es passt gut für Spieler, die ein kleines, flexibles System mit 280°-Steckern suchen. Der Nachteil: Bei manchen aktiven Akustikpreamps können Störgeräusche auftreten, deshalb vor Live-Einsatz testen.
Faktencheck: Xvive U2
- 2,4-GHz-System mit 24 Bit/48 kHz
- Bis ca. 30 m Reichweite laut Thomann
- Bis zu 5 Stunden Akkulaufzeit
- 280° bewegliche Sender- und Empfängerstecker
- Aktive Preamps vorab testen
Aktive Preamps vorher testen.
LEKATO WS-90: 5,8-GHz-System mit 190°-Stecker
Von 100 Punkte:
Das LEKATO WS-90 ergänzt die Auswahl als moderne 5,8-GHz-Option. Laut Produktseite arbeitet es mit 24 Bit/48 kHz, unter 5,6 ms Latenz und einem 190° drehbaren Stecker. Es passt zu Spielern, die 5,8 GHz möchten, aber nicht direkt in die Boss-Preisklasse gehen wollen. Der Tradeoff: Die Gehäuse- und Steckerqualität sollte nicht mit einem teureren Marken-Funksystem verwechselt werden.
Faktencheck: LEKATO WS-90
- 5,8-GHz-System für Gitarre und Bass
- Latenz laut Produktdaten unter 5,6 ms
- 24 Bit/48 kHz Audioübertragung
- 190° drehbarer 6,35-mm-Stecker
- Preiswertere Alternative zu Premium-Systemen
Fertigung bleibt Mittelklasse.
LEKATO mit Ladebox: komfortable Wahl für häufiges Üben
Von 100 Punkte:
Das LEKATO-System mit Ladebox ergänzt die Liste für Spieler, die Sender und Empfänger ordentlich lagern und unterwegs nachladen möchten. Der Vorteil ist das Handling: Ladebox, kompakte Bauform und schneller Zugriff sind im Alltag praktischer als lose USB-Kabel. Klanglich ist es eine solide Budget-Lösung. Wer maximale Funkstabilität sucht, sollte trotzdem ein 5,8-GHz-System oder Boss/Xvive prüfen.
Faktencheck: LEKATO Ladebox-System
- 2,4-GHz-System mit Ladebox
- Praktisch für regelmäßiges Üben und Transport
- Sender und Empfänger wiederaufladbar
- Gute Lösung für Zuhause und Proberaum
- Bei dichtem WLAN nicht die erste Live-Wahl
Klanglich solide Budgetklasse.
JOYO JW-03: günstiger 2,4-GHz-Allrounder mit 220°-Stecker
Von 100 Punkte:
Das JOYO JW-03 ergänzt den Test als günstiger 2,4-GHz-Allrounder mit starker Nutzerbasis. Laut Amazon-Produktdaten bietet es 4 Kanäle, weniger als 5 ms Latenz, über 20 m Reichweite, einen 220° drehbaren Stecker und mehr als 8 Stunden Akkulaufzeit. Es passt gut zu Spielern, die eine sehr einfache Plug-and-play-Lösung für Üben, Unterricht und Probe suchen. Der Tradeoff: Bei mehreren Funkstrecken und dichtem WLAN bleibt ein 5,8-GHz-System die stressfreiere Wahl.
Faktencheck: JOYO JW-03
- 2,4-GHz-System mit 4 Kanälen
- Latenz laut Produktdaten unter 5 ms
- Über 20 m Reichweite laut Produktseite
- 220° drehbarer Klinkenstecker
- Gute Budget-Wahl mit Einschränkungen bei dichtem WLAN
Bei dichtem WLAN begrenzt.
Vergleich: 2,4 GHz, 5,8 GHz oder UHF?
Das passende Funkband hängt vom Einsatzort ab. Für Wohnzimmer und Unterricht reicht oft 2,4 GHz. Im Proberaum oder auf kleinen Bühnen kann 5,8 GHz entspannter sein, wenn viele WLAN-Geräte aktiv sind. UHF ist eine Alternative, wenn du bewusst ein anderes Band nutzen möchtest.
2,4 GHz
Passt gut für:
Zuhause, Unterricht, Üben und einfache Proben.
Tradeoff:
Kann bei vielen WLAN- und Bluetooth-Geräten störanfälliger sein.
5,8 GHz
Passt gut für:
Proberaum, kleine Bühne und Setups mit mehreren Funkquellen.
Tradeoff:
Oft etwas teurer oder mit kürzerer Akkulaufzeit.
UHF
Passt gut für:
Alternative Funkumgebung und einfache Bühnen-Setups.
Tradeoff:
Modellqualität, Kanalwahl und Fertigung besonders genau prüfen.
Vor dem Kauf: Latenz, Frequenz, Anschluss und Fertigung
Ein Gitarren-Transmitter funktioniert mit E-Gitarren, E-Bässen und elektroakustischen Gitarren, sobald das Instrument ein Signal über eine 6,35-mm-Klinkenbuchse ausgibt. Bei passiven Pickups sind fast alle Systeme unkompliziert. Bei aktiven Pickups, Piezo-Preamps und manchen Akustikgitarren kann es je nach Schaltung zu Störgeräuschen kommen. Dann ist ein Modell für aktive Instrumente oder ein kurzer Adapter am Gurt die bessere Lösung.
Für Zuhause und Unterricht sind 2,4-GHz-Systeme günstig und einfach. Auf Bühnen mit vielen WLAN-Routern, In-Ear-Systemen oder mehreren Funkstrecken kann 5,8 GHz stabiler sein. UHF-Systeme wie das LEKATO WS70 sind eine Alternative, wenn du bewusst aus dem stark genutzten WLAN-Band heraus willst.

(Bildquelle: pixabay.com / Rene_Bittner_Photography)
Kaufkriterien: Klang, Latenz, Funkstabilität, Fertigung und Akku
- Tonqualität: Achte auf 24 Bit/48 kHz, sauberen Frequenzgang und darauf, ob Höhen oder Dynamik gegenüber einem Kabel hörbar leiden.
- Latenz: Unter 6 ms ist beim Spielen meist unkritisch. Je niedriger die Latenz, desto natürlicher fühlt sich Anschlag und Timing an.
- Funkstabilität: 2,4 GHz ist günstig und verbreitet, 5,8 GHz kann bei viel WLAN weniger anfällig sein, UHF kann auf kleinen Bühnen ebenfalls sinnvoll sein.
- Fertigung und Stecker: Drehbare Klinkenstecker, stabile Gelenke, saubere Ladebuchsen und ein robustes Gehäuse sind wichtiger als reine Reichweitenversprechen.
- Akku und Laden: Für Probe und Gig sind mindestens 5 bis 8 Stunden Laufzeit praktisch. Ladecases sind komfortabel, fest verbaute Akkus aber langfristig ein Verschleißpunkt.

(Bildquelle: pixabay.com / Free-Photos)
So funktioniert ein Gitarren-Funksystem
Ein Gitarren-Funksystem besteht aus einem Sender am Instrument und einem Empfänger am Verstärker, Interface oder Pedalboard. Der Sender wandelt das analoge Gitarrensignal in ein digitales Funksignal, der Empfänger gibt es wieder als normales Klinkensignal aus. Gute Systeme bleiben dabei klanglich nah am Kabel, müssen aber mit Funkumgebung, Akku und Steckerposition zurechtkommen.
Wichtig ist deshalb nicht nur die Reichweite auf dem Papier. Entscheidend sind stabile Verbindung, geringe Latenz, passende Steckerform und saubere Fertigung. Teste das System immer mit deinem eigenen Instrument, besonders bei aktiven Pickups, Akustikpreamps und Gitarren mit versenkter Strat-Buchse.
Häufige Fragen zu Gitarren-Transmittern
Ist ein Gitarren-Transmitter schlechter als ein Kabel?
Ein gutes Funksystem klingt sehr nah am Kabel. Ein Kabel bleibt aber die einfachste und ausfallsicherste Lösung, besonders im Studio oder wenn der Akku leer ist.
Welche Latenz ist beim Spielen akzeptabel?
Unter 6 ms ist für die meisten Gitarristen unkritisch. Boss liegt laut Hersteller bei 2,3 ms, viele LEKATO- und Xvive-Systeme bewegen sich im Bereich unter 5 bis 6 ms.
Funktioniert ein Transmitter mit Akustikgitarre?
Ja, wenn die Akustikgitarre einen Tonabnehmer oder Preamp mit 6,35-mm-Ausgang hat. Bei aktiven Preamps solltest du das konkrete System testen, weil manche Steckersender Störgeräusche verursachen können.
Worauf kommt es bei der Fertigung an?
Wichtig sind stabile Gelenke, sauber sitzende Klinkenstecker, robuste Ladebuchsen, ein griffiges Gehäuse und eine klare Akkuanzeige. Gerade günstige Systeme scheitern im Alltag eher an Handling und Haltbarkeit als am Grundklang.
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